Schwarz im Fokus: Fineliner, Marker & Minen Vergleich

Ich habe in den letzten Jahren Stifte und Papier für mich wiederentdeckt. Dabei bin ich immer wieder auf der Suche nach schönschreibenden Stiften - hier ein kleiner Vergleich.

Eigentlich sollte es beim Schreiben auf Papier eher um den Inhalt gehen, ein bisschen Nerdtum sei mir hier gegönnt.
Denn natürlich soll das Schreiben kein Qual sein, sondern Freude bereiten.
Also schaue ich gerne mal in den Schreibwarenabteilungen vorbei.

Ich mag dabei vor allem schöne schwarze Schrift in meinen Notizbüchern. Füller mit Tinte hatte ich bereits als zu aufwändig und schmieranfällig in den letzten Jahren ausgeschlossen. Hier soll es also um Fineliner, Gel- und Kugelschreiberminen gehen.

Ich habe dafür ganz einfache Schriftproben auf eine Karteikarte geschrieben, eine Exacompta 10709E A6-Karteikarte mit 205g/m2 um genau zu sein.

Überblick über alle Schriftproben

Notizzettel mit Schreibproben von unterschiedlichen Stiften im Überblick
Hier die Schriftproben im Überblick
Notizzettel mit Schreibproben von unterschiedlichen Stiften im Überblick
Hier die Schriftproben leicht angewinkelt

Fineliner
& Marker

  • Faber Castell Broadpen Document
  • Faber Castell Finepen 1511 Document
  • Faber Castell Multimark permanent
  • Faber Castell Multimark 1514 non-permanent
  • Pentel Pointliner 0,8
  • Sakura Pigma Micron 02
  • Sakura Pigma Micron 04
  • Sakura Pigma Micron 08
  • Staedtler Lumocolor permanent S
  • Staedtler Lumocolor permanent F

Kugelschreiber-
& Gelminen

  • Leuchtturm1917 Gelmine 0,5
  • Parker Quink Gel M
  • Pentel Energel 0,5
  • Pentel Energel 0,7
  • Schneider Eco 725 M
  • Schneider Slider 755 XB
  • Sharpie S-Gel
  • uni SXR-10 1,0

Meine Einschätzung

Auf dem ersten Blick gibt es für mich bereits klare Favoriten: Parker Quink, Pentel Energel und Pigma Micron 08. Ich mag einfach sattes und gleichmäßiges Schwarz.

Bei den Fineliner gibt es auch sehr schöne Exemplare, manche geben aber zu viel Farbe ans Papier ab und fransen dann aus. Das habe ich auch bei anderem Papier bereits gesehen.

Schriftproben im Detail

Um die Unterschiede noch etwas besser zu sehen, habe ich auch noch zwei Bilder der Schriftproben aus der Nähe gemacht.

Hier sieht man, wie manche Fineliner und Marker sehr stark ausfransen oder auch Kugelschreiberminen eher ungleichmäßig schreiben. Ebenso sind Kugelschreiberminen eigentlich nie richtig schwarz, sondern eher dunkel und im Lichtschein sogar relativ hell bis farbig. Gut zu sehen bei der Fläche vom Slider 755 XB und SXB-10.

Notizzettel mit Schreibproben von unterschiedlichen Stiften im Detail
Detailansicht der linken Schriftproben.
Hier fallen die dünnen Linien (Leuchtturm) oder Fransen (Castell Multi) auf.
Notizzettel mit Schreibproben von unterschiedlichen Stiften im Detail
Detailansicht der rechten Stiftproben
Die Schneidener-Kuliminen sind ungleichmäßig und nicht wirklich schwarz.

Meine Wahl ist klar

Da ich derzeit am liebsten mit meinem Drehgriffel Nr.1 schreibe, bin ich eher auf der Suche nach Minen im G2 Großformat.

Die Gelmine meiner Wahl ist also derzeit die Parker Quink Gel M in schwarz. Sie überzeugt mich durch einen gleichmäßigen Fluss und eine tiefe, unverfärbte schwarze Tinte.

Ein Bild eines Notizbuches von Rhodia in A6 mit einem Stift darauf, Drehgriffel Nr. 1
Mein aktuelle Wahl: Drehgriffel Nr. 1 mit Parker Quink M und Rhodia A6 Notizbuch
Hallo, ich bin Robert ✌🏼

Digitaler Rebell und Experte für menschliche Arbeitswelten.
Seit 20 Jahren gestalte ich digitale Innovationen mit Blick auf das, was zählt: den Menschen.

Schreib mir gerne