Diese 6 Parallelen verbinden das Steam Deck und meine Arbeit

Zum Spielen hatte ich einfach keine Zeit mehr.
Wie das Steam Deck meine Liebe neu entfacht hat. Und welche Parallelen ich zu meiner Arbeit entdeckt habe.

letzte Änderung im Nov 2022 | Lesezeit: 3 Minuten

So viel wie letzte Woche habe ich seit Langem nicht mehr gespielt. Das liegt hauptsächlich daran, dass ich mir ein Steam Deck geholt habt.

Was ist das Steam Deck?

Mein Steam Deck mit der tollen Verpackung im Hintergrund

Von Grundprinzip her ein tragbarer, kleiner Computer.

Eine Art moderner großer Gameboy, eine anpassbare und bessere Nintendo Switch. Das Steam Deck kann vieles, was ein normaler Rechner auch kann. Der Fokus liegt aber klar beim unterwegs Spielen. Die Leistung ist dabei gar nicht das Ausschlaggebende. Es ist das „wie einfach“ gespielt werden kann und nicht mit welcher Auflösung und welchen Grafikeffekten.

🥰 Und mein Gott ist es einfach.

Einfach ein Spiel ausgewählt, installiert und los geht’s. Aber auch einfach auf „Aus“ gedrückt: Das Spiel pausiert und wartet geduldig auf mich. Gerade mit Kindern ein wahrer Segen. Und einfach weiter, wenn ich wieder Zeit habe: In unter 10 Sekunden bin ich drin, ganz ohne nervige Ladezeiten. Und im Gegensatz zu Konsolen, die einen Fernseher benötigen, kann ich auch einfach in der Küche, auf der Couch oder in der Bahn weiterspielen.

Diese 6 Parallelen verbinden Spielen und Arbeiten für mich

Aber genug des Schwärmens. Auch wenn du kein Gamer bist, habe ich ein paar spannende Beobachtungen und Parallelen zur Arbeit für mich gefunden.

⏰ 1. Ich kann mal schnell zwischendurch spielen.

„Nicht nur #Deepwork ist wichtig. Manchmal reichen 5 Minuten für weitere Schritte oder kleine Aufgaben.“

Auch wenn ich nur 5 Minuten zwischendurch Zeit habe, kann ich eine Runde spielen. Nicht immer müssen es stundenlange Spielsession sein. Und neben wichtigen Deepwork-Zeiten, reichen manchmal auch wenige Minuten oder eine halbe Stunde um weitere Schritte zu gehen oder kleine Aufgabe abzuarbeiten.

🙇 2. Ich bin schnell drin - und bleibe meist länger

„Der einfache Einstieg ebnet oft den Weg für längere Sessions.“

Nicht zu vernachlässigen sind auch die bereits erwähnten kurzen Ladezeiten. Ich muss mich nicht überwinden oder warte mehrere Minuten, bis es losgeht. Ein Knopf und ich bin drin. Und ist dieser erste Schritt erst einmal getan, bleibe ich meist länger dabei. Ich arbeite mich also rein und eine Spielsession geht meist länger. Das ist mir "beim Arbeiten" sogar ganz lieb. Die Macht der kleinen Gewohnheiten lässt grüßen.

🛋 3. Ich muss mich nicht zwingend vor den Rechner oder Fernseher setzen.

„Es ist egal, wo ich bin.“

Sehr befreiend für mich ist auch die Ungebundenheit von einem Ort. Ich kann mich auch mal raus in den Garten setzen, zur Partnerin auf die Couch oder auch in der Bahn weiterspielen. Und ich arbeite auch gerne an anderen Orten. Manchmal muss es kein fester Rechner und großer Monitor sein. Manchmal reicht auch ein Handy oder ein Notizblock. Und diese lassen sich auch einfach transportieren.

🔋 4. Der Akku hält nicht ewig - Aufladen und Fokus sind wichtig

„Der Akku des Geräts, aber auch mein Akku hält nicht ewig - und muss regelmäßig aufgeladen werden.“

Was auf den ersten Blick wie ein Nachteil klingt, sorgt auch für Fokus. Ich muss den Akku regelmäßig wieder aufladen und kann nur eine bestimmte Zeit lang spielen. Auch beim Arbeiten sind Pausen wichtig und eine bestimmte Arbeitszeit sollte nicht überschritten werden. Diese Beschränkungen helfen mir dabei, ein Spiel zu wählen und dieses konzentriert zu spielen. So sollte es auch beim Arbeiten sein.

🏞 5. Nicht nur die Grafik zählt, sondern vor allem der Inhalt

„Ich konzentriere mich auf den Inhalt und lasse mich nicht von schöner Grafik blenden.“

Mit einem mobilen Gerät sind auch die technischen Möglichkeiten begrenzt. Die Leistung reicht zwar für fast alle aktuellen Spiele aus, allerfeinste Grafik und neueste Effekte gibt es aber nicht. Ich konzentriere mich also eher auf den Inhalt der Spiele und reine Grafikblender verlieren schneller ihren Reiz.

🧭 6. Ich kann nicht alles spielen.

„Eine begrenzte Auswahl sorgt für Fokus.“

Eine weitere technische Limitierung betrifft das Betriebssystem. Ohne zu sehr ins Detail zu gehen, aber nicht alle Spiele funktionieren auf dem Steam Deck. Auch das ist nicht zwingend ein Nachteil, sondern hilft auch beim Fokus. Ich kann es nicht ändern und was es nicht gibt, kann ich nicht spielen. Dadurch gewinnen weniger Spiele mehr Aufmerksamkeit.

Robert Janus Profilfoto

Hallo, ich bin Robert ✌🏼

Ich möchte zu agilem, digitalen Denken inspirieren und erstelle dafür Artikel wie diesen. Hier erfährst du noch mehr über mich.
Folge mir auch gerne auf LinkedIn.